Sonntag, 20. Mai 2012, 23:08 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Beiträge: 150

Wohnort: Kreis Mettmann

Beruf: -

1

Freitag, 22. Januar 2010, 09:40

Hundesteuer

Mich würde mal interessieren, was Euch für Argumente gegen die Hundesteuer einfallen.
Die Hundesteuer ist meiner Meinung nach eine Steuer, die mal komplett überarbeitet werden müsste.
1. Es ist eine längst überholte Luxussteuer
2. Sie sollte Deutschland weit einheitlich geregelt werden. Ich finde es unmöglich, das in München Unterhaching
keiner Hundesteuer bezahlen muss und wir hier um die 100 Euro im Quartal.

Was sagt ihr?

Stefanie

verrückte Nudel vom Dienst ;)

Beiträge: 1 794

Wohnort: Hamburg

2

Freitag, 22. Januar 2010, 10:21

Huhu!

Also ein Argument gegen die Hundesteuer fällt mir ja so spontan ein : Hundehäufchen!
Obwohl ich ja Hundesteuer zahle, muss ich die Häufchen, egal ob fest oder auch mal weich, eintüten und entsorgen.Das denke ich mal, sollte doch von der Hundesteuer gezahlt werden.Einen anderen Verwendungszweck fällt mir nämlich gerade nicht ein :)

Du zahlst 100 Euro im Quartal ?! Quartal= alle drei Monate ?! Hammer !
Also ich zahl in Hamburg für den Ersthund einer nicht gefährlichen Hunderasse 90 Euro im Jahr, verteilt auf zweimal à 45 € .Fälligkeit im Frühjahr und Herbst.
Ich bin gegen eine einheitliche Regelung ;) klar ist es unfair das manche viel und andere weniger zahlen, aber dann müsste es ja auch eine einheitliche Regelung der Mieten geben :D und ich glaub, das will auch keiner, oder ?! Ich weiß aber schon, was Du meinst.Wenn dann sollten auch alle zahlen, ich finde auch, dass es da keine Ausnahmen gibt. Ich denke, es wäre vielleicht gerechter, wenn die Höhe der Steuer sich an der Anzahl der im Stadtgebiet lebenden Hunden orientieren würde.Also zB in einer Stadt wie Hamburg mehr gezahlt wird, weil hier ca 60000 Hunde leben, als in KleinKleckersdorf um die Ecke, wo dann nur vielleicht 50 Hunde leben. Weniger Hunde=weniger Kot=weniger Kosten

LG Steffi
Dein Lächeln ist Dein Regenschirm gegen die Tropfen des Lebens

Alle Frauen sind Engel, wenn ihre Flügel brechen ,fliegen sie auf Besen weiter

Beiträge: 150

Wohnort: Kreis Mettmann

Beruf: -

3

Freitag, 22. Januar 2010, 11:52

Das finde ich nicht, denn es gibt wohlhabende Städte bzw Bewohner, die dürfen in meinen Augen auch gern mehr bezahlen.
Ich finde die Hunde sollten nach Gewicht eingeteilt werden,wie auf den Futtersäcken, das ist doch eigentlich sowohl für die
Entsorgung des Kots, wie auch so gerecht, oder?

Totostina

Weltbeste Moderatorin

Beiträge: 1 319

Wohnort: Bochum

Beruf: Verkäuferin

4

Freitag, 22. Januar 2010, 12:10

Hallo

Ist es nicht ein "Muss" die Häufchen zu entfernen?

Ich als Nichtbesitzerin überlege grade wofür die Hundesteuer gedacht war/ist?

LG Tina
Schreibfehler sind Spezialeffekte meiner Tastatur!!!

:DPssst...Schweig Püppchen,Barbie kann auch nicht reden!

Stefanie

verrückte Nudel vom Dienst ;)

Beiträge: 1 794

Wohnort: Hamburg

5

Freitag, 22. Januar 2010, 12:14

Hm, ich weiß nicht.Ich glaub, das ist auch ungerecht der Kostenverteilung gegenüber.

Wenns nach Gewicht gehen würde, dann hätte ich es nicht schlecht getroffen. Wenn ich mir mal so das Gewicht meines Hundes im Vergleich zu seiner Körpergröße anschaue, dann komme ich billig dabei weg. :D
Das Problem dabei ist ja nicht , dass der große Hund genauso viel scheißt wie der kleine Hund.Dann muss man auch die Futtermenge mit hinzu rechnen.Also je mehr Billigfutter( leider ist dieses ja zu einem sehr großen Teil mit Füllstoffen durchsetzt) der Hund frißt( völlig unabhängig von der Körpergröße) desto teurer wird es dann.Da stellt sich mir doch gleich die Frage, welche Gesellschaftsschicht die meisten Kosten zu tragen hat ?! Die die sowieso nix haben.
Mein großer Hund würde wohl im Vergleich genau soviel wie kackern wie ein mittelgroßer Hund (abhängig jetzt mal von Hundegewicht und Ernährung)
Denn ein Hund, der dazu im Vergleich mit hochwertigem Futter (welches auch teurer ist) versorgt wird, scheidet deutlich geringere Mengen Kot aus, weil der Körper die Nahrung besser verwerten kann.Ich denke nicht, dass man das so über das Gewicht des Tieres pauschaliesieren lassen kann.
Und was ist dann mit den verfetteten Tieren? Zählen die dann nach dem Rassentypischen-Gewicht oder nach dem tatsächlichen?!

Ich find dieses Thema wirklich sehr interessant.

LG Steffi
Dein Lächeln ist Dein Regenschirm gegen die Tropfen des Lebens

Alle Frauen sind Engel, wenn ihre Flügel brechen ,fliegen sie auf Besen weiter

Totostina

Weltbeste Moderatorin

Beiträge: 1 319

Wohnort: Bochum

Beruf: Verkäuferin

6

Freitag, 22. Januar 2010, 14:59

Huhu

Hab hier mal einen Link http://www.vergleichen-und-sparen.de/hundesteuer.html

Dort steht die Hundesteuer gilt dazu um die Zahl der Hunde in Grenzen zu halten.Habe grad mal hier für mich geschaut.Ich würde hier 120 Euro für einen Hund an Steuern zahlen.Finde ich persönlich jetzt nicht zuviel.Aber den Grund der Steuer finde ich doch ziemlich bescheuert.Jede Gemeinde kann da "ihren" Preis festlegen.Auch schön.

LG Tina
Schreibfehler sind Spezialeffekte meiner Tastatur!!!

:DPssst...Schweig Püppchen,Barbie kann auch nicht reden!

Bonesy

Anfänger

Beiträge: 6

Wohnort: Schleswig-Holstein

7

Donnerstag, 24. März 2011, 10:47

Hallo,

ich persönlich fand das Thema Hundesteuer in Deutschland eigentlich gar nicht so schlimm bis zu dem Zeitpunkt, wo sie bei uns in Schleswig-Holstein die Hundesteuer grundlos um 50% erhöht haben. Ich meine, dass man von der Stadt nicht verlangen kann, dass sie die Hundehäufchen alle einzeln aufsammeln ist ja klar. Da finde ich schon, dass das jeder Hundehalter nach Ermessen (sprich: im Feld muss man ja nicht einsammeln) selber übernehmen kann. Allerdings meine ich, dass man uns als Hundehalter in dieser Thematik besser unterstützen könnte mit:
- mehr Dogstationen
- mehr Mülleimern
- mehr Hundeauslaufflächen und vielleicht sogar mit Hundetoiletten (die gibt es in der Schweiz, sind so ganz kleine Areale von 4qm, wo der Hund sich erleichtern kann)

Für solche Maßnahmen, dachte ich, wäre die Hundesteuer doch eigentlich einzusetzen. Leider bekommen wir Hundebesitzer gar keinen Gegenwert für die gezahlten Steuern, sondern eher noch mehr Pflichten, an die wir uns zu halten haben. So was ist doch nicht fair. Leinenzwang, Hundeführerscheine, immer mehr Flächen und öffentliche Plätze an denen Hunde nicht erlaubt sind.
Das trifft bei mir auf völliges Unverständnis...Eigentlich zahlen wir doch nur noch, damit die Gemeinden das Geld für etwas anderes ausgeben können und zur Regulierung und Kontrolle, aber da würde es doch reichen, wenn man einfach alle dazu verpflichtet, den Hund anzumelden...

Liebe Grüße
Bonesy

Ähnliche Themen