Hallo Dodo,
ich freue mich mit Euch, dass die Katze wieder da ist! Und ich drücke die Daumen, dass ihre Verletzungen schnell wieder heilen!
Eigentlich wollte ich genau aus diesen Gründen auch keine Draußenkatze haben; wie Gitta. Wir haben ja auch bereits unseren reinen Wohnungskater...Dass uns aber unser "Erbstück" vom Bauernhof gegenüber dazwischenkommt, hätte ich nicht gedacht!

(Ein wenig Sorgen mache ich mir trotzdem immer um sie...)
Veronika: Wie Dodo schon schrieb, wird Dir
die Katze Deine Hilfe sicher danken! Menschen können sooo ungerecht sein! Wenn ich meine Katze wiederbekommen würde, wäre das allerletzte, auf´s Fell zu schauen...
Mein Erlebnis im Mai letzten Jahres war eigentlich ähnlich.
Mein Männe + ich sahen auf der Landstraße eine Katze die Fahrbahn überqueren, die nur die Vorderbeine benutzte. Das Hinterteil schleifte sie hinterher. Quietsch, brems + eingepackt. Sie war hinten blutig und sehr dick. Klarer Fall: da läuft was schief! Der erstbeste Tierarzt öffnete aber nicht. Klar: es war Sonntag!
Zu meinem TA wäre es zu weit gewesen, also: bei wildfremden Leuten geklingelt, wo denn der nächste Arzt ist...
Dort wurde die Arme dann geröngt. Sie befand sich, wie vermutet, in der Geburtsphase, aber Brüche waren nicht zu sehen. Dass sie trotzdem angefahren wurde, war recht sicher...ebenso, dass die Geburt nicht normal läuft.
Aussage des TA: so, und jetzt entscheiden Sie sich bitte, ob ich sie einschläfern soll. Es ist Sonntag und ich habe Besuch! Eine Narkose für einen Kaiserschnitt übersteht sie sicher nicht und das macht dann 60 Euro fürs Röntgen.
Sie konnte uns nicht sagen, ob wenigstens die Kleinen zu retten wären oder evtl. die Mama auch. " Das müssen Sie dann zuhause halt abwarten"...
Die Entscheidung über Leben + Tod wollten u. konnten wir nicht treffen...
Also haben wir telefoniert, das arme Tier wieder eingepackt und zum nächsten Tierheim gebracht. Die haben sie sofort zu ihrem TA gebracht. Ein Anruf am nächsten Tag ergab, dass der Arzt auch noch nicht die Hoffnung aufgegeben hatte, und stundenlang um die kleinen Leben gekämpft hat. Es war aber leider keines zu retten.

Für mich war das Ganze ein einziger Alptraum, der mich nächtelang verfolgt hat.
Aber dem netten Tierheim haben wir zu deren Sommerfest einen Besuch abgestattet und eine Spende hinterlassen.
Im nachhinein denke ich mir oft, ob man dem armen Tier einiges an Leiden durch Einschläfern bei der 1. Ärztin hätte ersparen können... Aber dann hätte sich der 2. TA sicher keine Mühe mehr gegeben, noch irgendetwas zu retten....
Ich würde es jedenfalls wieder so machen!
LG
Birgitt