Dienstag, 22. Mai 2012, 13:21 UTC+2
Sie sind nicht angemeldet.
versteck doch mal die Fernbedienung und zieh den Stecker
.Vor zwei Jahren zogen wir ja nach Neugraben. Eines schönen Tages klingelte es hier oben vor der Wohnungstür. Eine Frau stand davor, blickte mich erstaunt an und sagte: oh, sie sind ja gar nicht Frau XYZ. Nee bin ich nicht. Sie blickte auf mein Klingelschild, merkte sich wohl den Namen und verschwand. Naja, so dachte ich, hat sich wohl vertan . Ich naives Dummchen
Kurze Zeit später kam dann Post. Ich, Frau Blabla, besuche sie am 00.00.00 zwischen 00-00 Uhr. Ich : aha . Hm dachte ich mir, mal sehen, was das ist. Besagte Dame kam, wollte Zutritt ( hab ja einen lieben großen Wauwau
) sah mein Hündchen und wollte dann nicht mehr wirklich eintreten. Zurück liess sie mir einen DINA4 Umschlag , den ich dann zu Hause öffnete . Erstmal musste ich mir das Ding mehrfach durchlesen, dieses ganze herumgejumpe zwischen den Fragen, freiwillig oder zwanghaften, und dann gleich für mehr Familienmitgliedern.
Also wofür muss ich schreiben, wieviele MEnschen bei mir in der Wohnung wohnen?! Ist doch im Einwohnermeldeamt vermerkt. Ebenso auch die Wahrscheinlichkeit das ich verheiratet bin und Kinder habe
all das steht auch beim Einwohnermeldeamt. Warum wendet man sich also für sowas nicht sowieso an Institutionen, die eh alle Daten über einen haben?! Ist doch viel streßfreier und die Statistiken hätten richtige Zahlen, auf denen , wer auch immer, aufbauen kann .
Pssst...Schweig Püppchen,Barbie kann auch nicht reden! Huhu Steffi,
danke für Deine Aufdröselung![]()
Ich find das auch echt bedenklich. Ich kann gerne Angaben machen zu Alter, Schuhgröße und Lieblingsfarbe. Nur meinen Namen will ich damit nicht in Verbindung bringen lassen! Und vor allem die Namen derjenigen, die in meinem Haushalt leben - in diesem Fall also Ronny - DIE haben nun weiß Gott nichts in einer auf MICH bezogenen Umfrage zu suchen!
Diese Umfragen haben ja nicht mit einem selbst zu tun, sondern der ganze Haushalt wird in Mitleidenschaft gezogen.Natürlich bleibt es jedem Haushaltsmitglied frei gestellt, seine Fragen selbst aus zu füllen, aber ob das dann sinnvoll ist, besonders bei Kindern, bleibt mal in Frage gestellt
Zumal dann jemand meine Daten einfach so auf seinem PC/USB-Stick mit sich rumschleppt - sicher geht anders!!!
Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Man muss sich doch nur vor Augen führen, was mit Schwarzgeldkontobesitzerdaten im Ausland passiert, da lagern die Daten bestimmt auch auf USB-Stick oder externen Festplatten
Das mit den Ämtern war auch mein erster Gedanke. Ich könnte ja Falschangaben machen, wie ich gerade lustig bin - es wäre sicher sinnvoller, sich solche Auskünfte beim Einwohnermeldeamt oder auch beim Arbeitsamt zu holen. Datenschutz oder Auskunftsgeheimnisse gibts ja sowieso kaum noch.
Auch hier stimme ich mit Dir überein. Es gibt doch so gut wie keinen, der nicht irgendwo irgendwie verzeichnet wäre.
Vielleicht hab ich ja aber auch Glück und ich falle aus der Befragung ?! Die Hoffnung sollte man nie zu schnell verlieren.....Huhu
So habe nun alles irgendwie verinnerlicht.Ausser den Katalog...denn ich muss ja heut noch ins Bett![]()
Ich habe nun wirklich noch nie was davon gehört,gelesen oder sonstiges.
Als ich Deinen "offiziellen" Teil las musste ich direkt an Stasi & Co denken,welches ja dann auch im "privaten" Teil vorkam.
Versteh ich das richtig,das da irgendeine Frau bei Dir schellte,Du warst Nachmieter einer schon Befragten Person,und bist damit in diese Statistik gerutscht?
Jepp, Tina, genau so war es.Nur weil ich Nachmieter bin...... was lernt man daraus?! Nur noch in Neubauten als Erstbezug zu ziehen![]()
Irgendwie würde ich mich ja auch versuchen zu wehren...Nur ob das gegen "Vater Staat" alles so machbar ist?Also mit Aussicht auf Erfolg?
Ich glaube,das hat in keiner Weise Erfolg. Schon gar nicht, wenn das alles wie bisher im Verborgenen passiert.Würde das öffentlich gemacht werden, würden wohl auch die Methoden geändert
Mit was für einem Bußgeld müsste man denn rechnen?Eine sehr hohe Summe oder zu verschmerzen?
Also beim ersten Schreiben wurden, sofern ich mit richtig erinnere, nur eine Androhung von 150 Euro ausgesprochen. In den weiteren Schreiben waren es denn schon Summen von bis zu 500€. Wohlgemerkt für das "Nicht ausfüllen eines Zettels". Und es wird immer Wert darauf gelegt, diese Abgabe dann nicht als Bußgeld sondern als Zwangsgeld zu betiteln.Und im schlimmsten Fall eben auch Beugehaft. Ich nenn das mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.
Ich finde das alles irgendwie dubios,mafiaähnliche Methoden.Was machst DU denn jetzt?
Ich werde diesen Katalog auf jeden Fall wieder ausfüllen, so gut es eben geht. Vielleicht plagen mich ja Kopfschmerzen und ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Aber ich muss ja diesem Kram erledigen
LG Tina
Was freu ich mich darüber