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Stefanie

verrückte Nudel vom Dienst ;)

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1

Freitag, 8. Januar 2010, 08:56

Handel---Gesetz bzw Empfehlung und Realität

Hallo!

Gesetz und Realität liegen ja im Handel , speziell jetzt mal auf Tiere gesehen, nicht gerade dicht beieinander.

Ich habe zB noch keinen Vogelkäfig im Handel gesehen, der jetzt auf meine Vögel artgerecht ist bzw dem Gutachten über an die Mindestanforderungen von Papageien entspricht.Und ich habe wohl gemerkt kleine Vögel.
Kauft man also einen Vogelkäfig( zB den größten und geeignetesten aus dem Sortiment) im Zoohandel begeht man ja schon einen Rechtsbruch.
Das kann doch so einfach nicht sein dürfen.Oder?
Weiter geht es mit der gezwungenen Tierquälerei:
Es gibt keine geeignete Möglichkeit einen handelsüblichen Käfig mit einem gesetzeskonformen Schutzhäuschen, worauf ja jetzt ein Recht des Tieres besteht, aus zu statten. Handelsübliche Käfige bieten keinen Raum um zB in meinem Fall einen Schutzraum in der Größe eines halben Quadratmeters ein zu richten !Der nächste Rechtsbruch.
Geeignetes Futter aus dem Handel: gibt es nicht. Für meine Vögel gibt es kein Fertigfutter, dass ihrer Herkunft und Ansprüchen gerecht wird.

Würdet ihr es begrüßen, wenn der Handel sich dazu verpflichten würde , nur noch Produkte zu verkaufen, die dem Gesetz nach entsprechen?
Wie steht ihr dazu ?

Lieben Gruß
Steffi
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Domino

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2

Freitag, 8. Januar 2010, 10:42

Ich würde es sehr begrüßen, wenn es zumindest zusätzlich Produkte geben würde, die auf jeden Fall den Gesetzen entsprechen. Sei es Futter/Käfig/Aquarium/Zubehör oder was auch immer.

"Zusätzlich" deshalb, weil ja viele der Produkte auch dem Gesetz entsprechen. Ich kann mir ein 100-Liter-Aquarium hinstellen und 20 Neonsalmler drinnen schwimmen lassen - toll und absolut gesetzeskonform. Ich kann in dasselbe Aquarium auch 20 Diskusfische stecken - gar nicht mehr toll! Aber deshalb kann man ja nicht Becken mit 100 Litern Inhalt einfach verbieten.

Wobei man nicht allein den Handel verdammen kann. Leider informieren sich viele Tierhalter NIE über die Bedürfnisse hres Tieres. So hält eine Freundin von mir ein ausgewachsenes Kaninchen alleine in einem Käfig der Abmessungen 80 x 50 x 40 cm (L/B/H). In diesem Käfig befindet sich nichts weiter außer Heu und einer Futterschale - kein Schutzhäuschen - nichts!
Und man denke nur an die vielen Leute, die durch Aquarienabteilungen im Baumarkt laufen, das leere Glasbecken neben das Schauaquarium mit den (jungen!!) Skalaren halten und mit einem zugenkiffenen Auge abschätzen: "Passen 3 von rein!" ;( Oder Eltern, die mit ihren Kids ein Meerschweinchen/Kaninchern aussuchen und den "passenden" Käfig gleich mitnehmen, und das "passende" Futter auch, weil ja "Kaninchenfutter" draufsteht. Ich sehe da eine gewisse Mitwirkunspflicht des Händlers, den Kunden darüber aufzuklären, daß der ausgewählte Käfig zu klein ist und daß man noch zusätzlich bestimmte Dinge füttern sollte, oder lieber ein anderes Futter nehmen sollte, in dem bestimmte Dinge lieber nicht enthalten sind.

Leider kann ich mir keine Möglichkeit vorstellen, wie man kontrollieren kann, daß ein Tier auch artgerecht gehalten und versorgt wird. Als einzige Möglichkeit sehe ich, keine Tiere zu verkaufen, bei denen von Anfang an klar ist, daß sie gar nicht artgerecht gehalten werden können, da es so große Käfige, Volieren oder Becken nicht gibt (und überall lacht der Tausenddollarfisch aus den Schaubecken...). Und natürlich sollte jeder Kunde in einem Zoogeschäft oder in einer Zooabteilung über die Tiere "zwangsaufgeklärt" werden. Neulinge lassen sich doch ganz gut ertappen, wenn man ihnen sagt: Dieses Tier braucht aber mindestens 20m² Platz - oder: Dieses Tier ist noch süß und klein, wird aber mal einen Meter lang.
Liebe Grüße von Julia!

Stefanie

verrückte Nudel vom Dienst ;)

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3

Freitag, 8. Januar 2010, 11:31

Hallo Julia!

Deine Gedankenansätze finde ich gut.

Beim Aquarium muss dann der Handel bzw derjenige,der es verkauft dafür Sorge tragen, dass die Tiere auch tatsächlich artgerecht untergebracht werden.Das heisst in meinen Augen, dass man in den Privaträumen überkontrollieren muss, ob der "bald" Halter von Diskusfischen auch tatsächlich das passende Becken zu hause stehen hat . Aus dem Tierheim vermittelte Tiere werden ja auch beim Halter kontrolliert.Das mag dann zwar die Fische für den Käufer verteuern, aber vielleicht bietet es ja auch den Anreiz wirklich über diese Anschaffung nach zu denken und nicht einfach zu sagen: ach, der hat nur 5 Euro gekostet, wenn der stirbt, gibt es halt einen neuen.Schwer zu verwirklichen, dass ist mir bewusst.
Ebenso halt auch bei Tieren, wo es wirklich festgelegt ist wie jetzt ja zB bei den Papageien. Da muss dann der Handel ganz klar dem Hersteller klarmachen, dass man doch tierschutzgerechte Käfige bauen muss.

Kinder und Kaninchen/Meerschweinchen sehe ich als sehr schwierig an.Auch wenn Meerschweinchen still halten beim Streicheln, heisst es nicht, dass es den kleinen auch gefällt.Und das übersieht der Handel gern wenn es dafür in der Kasse klingelt. Meerschweinchen fallen vom Verhalten her in eine Art Angststarre, was von uns Mensch fehlinterpretiert wird und als zufriedenes Anzeichen dargestellt wird. Ebenso ist eine Haltung von Kaninchen auch mal nicht so "ohne".
Grundsätzlich gehen die meisten Menschen einfach viel zu sorglos mit den Tieren um.Leider! Vielleicht liegt es ja auch daran, dass alles viel zu günstig ist ?! Ich weiß es nicht.

Ausserdem bin ich ganz Deiner Meinung, dass man gar nicht erst Tiere in den Handel/Umlauf bringen sollte, deren Unterbringung nicht gewährleistet werden kann.

LG Steffi
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Totostina

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4

Samstag, 9. Januar 2010, 21:04

Hallo

Ich finde Eure Gedanken der Kontrolle seitens der Händler echt gut.Aber wie sollen die Händler das realisieren?Mal ganz blöd gesagt jeden Guppy zuhause besuchen?Da braucht er ja noch zusätzliche Mitarbeiter,wie soll er die bezahlen,wird der Händler als erstes fragen.

Ich fände es besser wenn der Durchschnittspreis jedes Tieres höher wäre.Warum kann man ein Meerschwein(15 Euro)mit Käfig(Im Angebot 20 Euro)und klein wenig Zubehör(10 Euro)also alles zusammen für unter 50 Euro verkaufen?Das gleiche gilt für Kanarien,Welli und Hamster und Co!Das holen sich Kinder vom angesparten Taschengeld.Und jeder andere auch.Und genau so schnell landen sie auf diversen Verkaufsseiten und im Tierheim.

Warum ist es nicht Pflicht zumindestens ein Fachbuch zu jedem Tier zu kaufen?

Manchmal werden Tiere auch zum Profit verkauft,glaube ich.Grad aktuell gibt es auf einer Verkaufsseite in meiner Nähe eine Blaustirnamazone,zahm und lieb,mit Käfig für 600 Euro VB.Bei einem Züchter bekommt man sie garantiert nicht unter 1500 Euro.Und der Riesenkäfig mal nicht gerechnet.600 Euro sind jetzt zwar nix für Kinder,aber für paar Angeber?ein Auto,mein Haus,mein exklusives Haustier!

Und mein Kater ist auch ein Tierheimtier.Und hatte meinen ersten Kater auch aus dem Tierheim.Da kam nie jemand zur Kontrolle,obwohl es im Vertrag drinstand.Also es passr vorne und hinten nicht.

Man kann froh sein das heut so Plattformen wie hier gibt wo man sich paar Rarschläge holen kann.Ohne Klugscheisserei oder was verkaufen wollen.

Zum Thema Futter gilt das Gleiche,Aufklärung seitens des Händlers Pflicht in Verbindung mit Lektüre.

LG Tina
Schreibfehler sind Spezialeffekte meiner Tastatur!!!

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Miri0106

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5

Sonntag, 10. Januar 2010, 21:57

Also vom Grundsatz her gebe ich euch ja vollkommen recht.



Allerdings fände ich z.B. eine erhöhung der Preise ziemlich ungerecht-hiesse das dann das ein Hartz 4 Empfänger kein haustier mehr halten darf bzw.kann weil es einfach von der Anschaffung her nicht machbar wäre?Weiß nicht ob das so sinnvoll ist.



Natürlich finde auch ich eine Artgerechte Haltung wichtig.Und wir geben hier auch unser bestes um unseren Tieren soweit wie möglich gerecht zu werden.Unsere beiden Köpy`s zum Beispiel leben in einem 1,50mx0,60x0,60 Terra.Sie sind aber noch klein(ca.55-60cm).Wir sparen allerdings jetzt schon für ein weitaus größeres Terra ,da sie ja noch um einiges größer werden.Fragt man allerdings im Handel nach wäre das jetzige absolut ausreichend für augewachsene Tiere!Schlimm finde ich dabei das man eigentlich in keinem Zooladen Tiere sieht -die in MEINEN Augen Artgerecht gehalten werden.Gesetzesgebung-Empfehlung hin oder her.

Ganz andere Frage :KÖNNEN wir Tiere überhaupt artgerecht halten?Gibt es wirklich eine artgerechte Haltung in "Gefangenschaft"?Wir können es den Tieren vielleicht so angenehm wie möglich gestalten und ich finde das sollte auch jeder tun-aber was ist denn besser als ein Leben in freiheit?





Lg Miri
Du musst von Zeit zu Zeit sagen: "Ich brauche Frieden" - deine Feinde sind dadurch völlig verwirrt!

Stefanie

verrückte Nudel vom Dienst ;)

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6

Montag, 11. Januar 2010, 08:37

Hallo !

Zitat

Ich finde Eure Gedanken der Kontrolle seitens der Händler echt gut.Aber
wie sollen die Händler das realisieren?Mal ganz blöd gesagt jeden Guppy
zuhause besuchen?Da braucht er ja noch zusätzliche Mitarbeiter,wie soll
er die bezahlen,wird der Händler als erstes fragen.

Zitat

Allerdings fände ich z.B. eine erhöhung der Preise ziemlich
ungerecht-hiesse das dann das ein Hartz 4 Empfänger kein haustier mehr
halten darf bzw.kann weil es einfach von der Anschaffung her nicht
machbar wäre?Weiß nicht ob das so sinnvoll ist.



Naja, der Händler muss dann halt die Preise erhöhen, was wiederum den Tieren zu gute kommt und den Menschen drüber nach denken lässt, ob man dem Tier/den Tieren ein gutes Zu Hause bieten kann oder nicht. Denn immerhin ist es ein Leben und nicht ein blöder Gegenstand.
Hartz4-Empfänger sollen sich ruhig ein/mehrere Tier/Tiere leisten können.Aber sie müssen doch gewiss auch finanziell in der Lage sein, dass Tier entsprechend auch behandeln zu lassen.Tierarzt und Medikamente sind nicht billig.Hab in meinem Umfeld schon oft erlebt, dass die Tiere, wenns denn etwas kostspieliger wird, ins Tierheim abgegeben werden oder gar euthanasiert.Fische werden dann halt im Klo abgespült?! Das kanns ja dann auch nicht sein, oder?
Um den Verlust des Handels auf zu fangen, könnte man ja bei Verteuerung des Tieres eine Verbilligerung der Elektrosachen, Dekoartikel etc herbeiführen.Das würde dann den Absatz von Deko-Teilen gut ankurbeln

Zitat

Warum ist es nicht Pflicht zumindestens ein Fachbuch zu jedem Tier zu kaufen?
weil es leider nicht bedeutet, dass der Tierkäufer es auch liest. Ausserdem gibt es viele Fachbücher in denen noch das Wissen aus längst vergangenen Zeiten vermittelt wird.

Zitat

Und mein Kater ist auch ein Tierheimtier.Und hatte meinen ersten Kater
auch aus dem Tierheim.Da kam nie jemand zur Kontrolle,obwohl es im
Vertrag drinstand.Also es passr vorne und hinten nicht.
meine beiden Stubentiger sind auch aus dem Heim und ich wurde kontrolliert.Da wurde ein paar Wochen nachdem wir sie geholt hatten, nachgeschaut, ob auch wirklich alles da ist, was die Tiere brauchen.Vielleicht sollten sich die Tierheime auch wirklich an ihre Satzungen und Vorschriften halten ?!

Zitat

Fragt man allerdings im Handel nach wäre das jetzige absolut ausreichend für augewachsene Tiere!
Dann beim nächsten Mal doch darauf hinweisen, dass dies nicht stimmt und das es dafür auch verpflichtende Größen gibt.

Zitat

Schlimm finde ich dabei das man eigentlich in keinem Zooladen Tiere
sieht -die in MEINEN Augen Artgerecht gehalten
werden.Gesetzesgebung-Empfehlung hin oder her.
Zooläden dürfen ja ihre Käfige/Volieren überbesetzen, dass steht in den Gesetzen so drin. Aber dies auch nur nachweispflichtig für eine bestimmte Zeit.Die darf dann auch nicht überschritten werden. Das einzige Gegenmittel das man hat, ist das zuständige Veterinäramt.Im Allgemeinen ist die Fluktuation dermassen groß, dass selbst mit Quarantäne diese Zeit nicht überschritten wird.


Ich persönlich würde es toll finden, wenn man denn zu zB Nymphensittich( Standardsortiment eines Zooladens) auch den passenden Käfig bekäme.Aber es gibt ja noch nicht einmal 1, der dem Gesetz entspricht.Das gleiche gilt auch für Wellensittich und Co.
Der Käufer würde sich niemals solche Tiere anschaffen, wenn er in der Realität sieht, wie groß der Platzbedarf eines im Vergleich dazu kleinen Vogels ist.Und damit würde dem Handel ein finanzielles Loch gerissen werden.

Alles gar nicht so einfach....

@ Miri
ich glieder mal Deine Frage nach artgerechter Haltung aus .Denn ich find die Frage klasse und sie verdient einen eigenen Thread


Schöne Grüße
Steffi
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Totostina

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7

Montag, 11. Januar 2010, 11:26

Huhu

Vielleicht ist das hier bei unserem Tierheim halt so.Papier ist geduldig,kennst das ja.

Der Händler,der drauf hinweist das ein Nymphe da irgendwas mit 2m Minimum Länge braucht möchte ich sehen.Hut ab.Ich kenne hier in Umgebung niemanden der Volieren verkauft(Ausser diese schnuffigen für Hubschrauberstarter Ballaballa )Und dieser Händler könnte jetzt aber drauf hinweisen das es mit täglichen Freiflug reicht.Da hätte manch Vogel mehr Platz als in einer Voliere.Aber der ist froh einen Vogel(Hier bei uns kostet ein Nyphensittich etwa 70 Euro mit Käfig und Zubehör locker nochmal 100)verkauft zu haben.Zack 200 Euro in der Kasse.Und der Kunde kommt ja noch das Futter weiterhin dort kaufen.(Ich hoffe Ihr kauft Euer Futter nicht im Supermarkt,anderes Thema)

Es müsste so ähnlich wie seinerseit bei den "Kampfhunden" sein.Seitdem dort die Kontrollen schärfer wurden,Sachkundenachweis,Führungszeugnis etc sieht man kaum noch Hunde dieser "Klassen"auf der Strasse.Jetzt sind diese Fifi's in,Jack Russel und Chihuahuas,klein,kleiner,ab in die Handtasche.Warum wird jetzt nicht kontrolliert das ein Hund nichts in einer Tasche zu suchen hat.Auch ein kleiner Hund möchte doch laufen und an den Baum pieseln....

Das ist alles echt übel.Mir fallen noch zig Beispiele ein die ich unmöglich finde.

Zum Thema Hartz 4 Empfänger:Jeder soll sein Leben leben wie er meint.Wenn er sich eine Kuh leisten kann,bitte.Aber nicht dann heulen das am Ende des Monats kein Geld mehr da ist.Ein Fall von mir erlebt:Ich am 30.12. mit meiner Mama im Penny vorm Brotregal.Ein Pärchen (Also augenscheinlich nicht so betucht)regt sich fürchterlich(und laut) über ein Brotpreis auf.10 Cent teurer geworden...und warum...und gröll...ich sehe aber schon das Flüssigbrot ;) im Wagen.An der Kasse sind die Beiden Hübschen wieder vor uns und haben Knaller in etwa von 20 Euro am Band.Da fass ich mich am Kopf!

LG Tina Zupf
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8

Montag, 11. Januar 2010, 13:06

Ok mein Bedenken in Hinsicht der Hartz4 empfänger scheint ja doch brisant zu sein.Natürlich sind solche Beispiele we von Tina aufgeführt einfach zum kotzen.Aber es gibt mit Sicherheit auch eine menge Leute dieser sozialen Schicht die Tieren ein ganz wunderbares zu Hause bieten würden.



Jetzt mal das Gegenbeispiel:PARIS HILTON -eindeutig ganz oben in der sozialen Schicht.Hat schon weiß nich wieviele Tiere gehabt(angefangen bei ihrem Fiffi bis hin zum Wickelbären).Und sie lebt es so richtig schön falsch vor-keines der Tiere wird artgerecht gehalten.Da z.B. wie schon von euch erwähnt ein Hund nicht in eine Tasche gehört.Besonders "Toll" es gibt diesen "Fiffi" wirklich als Spielzeug-inklusive Tasche zu kaufen!Schrecklich finde ich das.Tolle Vorbildfunktion muss ich ja sagen.



Alles in allem würde ich sagen ist das einzig was wir tun können ist unsere Tiere so "gut" wie möglich zu halten-und uns bekannte Fälle von falscher Haltung oder Misshandlung zu melden.Ich fürchte einfach das eine neue oder bessere Gesetzgebung für unsere Gesellschaft ganz unten auf der Prioritätenliste steht.So traurig es auch ist.
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Totostina

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9

Montag, 11. Januar 2010, 14:10

Hallo

Da gebe ich Dir Recht.Ich schere jetzt nicht alle Hartz 4 Empfänger über einen Kamm.Meine beste Freundin war 3 Jahre lang abhängig davon,aber deren 2 Wellis leben einen Traum.Ganzen Tag Freiflug,nur nachts dürfen sie nicht ins Schlaf- und Kinderzimmer.Das könnte man schon fast artgerecht nennen ;) Und jeden Tag einen bunten Salat-Obst-Teller....

Die Hilton hat einen Knall in jeder Hinsicht.Von so einem Bären wusste ich nichts aber kann es mir bei der gut vorstellen...Wenn ich schon so strassbesetzte Leinen sehe,oder Hundeshirts wo jeglicher Quatsch drauf steht.Nee... Zupf

Also ich glaube auch,wir können uns mal davon ausnehmen...

LG Tina
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10

Dienstag, 19. Januar 2010, 13:59

na, daß die gute Frau Hilton einen Knall hat, darüber sind wir uns wohl alle einig, oder? kichern kichern kichern

Okay, was sie vorlebt, ist absolut falsch, und selbst ein so brunzdummes Mädel wie sie sollte wissen, daß ein Tier kein Modeaccessoire ist - und daß sie viele Nachahmer hat. Aber jetzt liegt es in der Verantwortung der Eltern, ihren Kids klarzumachenm: Was die euch da vorturnt, ist nicht okay! Und meinetwegen sollen die Muttis ihren Mädels Plüschfiffis im Täschchen zum Spazierentragen kaufen - und dazu sagen: Das ist ein Spielzeug. Gib ihm einen doofen Namen, trag ihn rum, kämm ihm das Fell - aber denk immer dran, das niemals mit einem echten Tier zu tun!

Ich denke auch, daß viele Tiere es bei Hartz 4-Empfängern sicher gut haben. Nur sollte man nach der Anschaffung auch wissen, daß bestimmte Tiere relativ teuer und anspruchsvoll im Unterhalt sind - und ob man bereit ist, von den 350 Euro, die man übern Daumen zum Leben hat, einen Teil davon regelmäßig für das Tier abzuzweigen. Vielleicht sind Wellis eher im unteren Bereich anzusiedeln, was den Unterhalt betrifft - ich kenne aber genügend Hartz 4-Familien, die unbedingt 3 riesige Hunde haben müssen, welche Unmengen an Futter verschlingen und auch mit Tierarztkosten recht gut dabei sind.

Den Ansatz, der hier mit Kampfhunden verfolgt wird, finde ich gut: Wer ein Tier erwerben und halten möchte, sollte doch bitte einen Nachweis vorlegen, daß er die entsprechenden Sachkenntnisse hat! Warum gilt das nur für eine bestimmte Klasse von Hunden? Warum nicht für alle anderen Tiere auch? Und sei es, daß ich mir eine Handvoll Neonsalmler beim kleinen Zoohöker ums Eck hole - wo ist das Problem, einen Nachweis zu kontrollieren, daß ich auch weiß, was ich diesem Tier bieten muß? :thumbup:

Übrigens wird das Angebot von speziellen Käfigen, Volieren, Aquarien etc. immer ein Problem bleiben, solange der Faktor Geld dahintersteckt. Und zwar gar nicht mal von Kundenseite - viele Tierliebhaber wie wir wäre durchaus bereit, für *sehr* viel Geld eine *sehr* große Behausung für ihre Lieblinge anzuschaffen - sondern von Produzentenseite. Die Hersteller von Käfigen und Becken haben ihre Maschinen für ihre Modelle. Die Einführung eines neuen Modells beinhaltet jede Menge Kosten, die wir nicht sehen: Umrüsten/Anschaffen von Maschinen, eventuell neue Materialien, mit denen man keine Erfahrung hat etc. - und wenn dann die Gegenrechnung kommt, daß man Ausgaben von vielen Euronen hat, aber nur ein Bruchteil über den Verkauf der Produkte wieder reinkommt, dann ist so ein Projekt gleich gestorben. Da hilft oft nur noch der Selbstbau.


Ach ja, Aufträge für Selbstbauten aller Art werden von mir natürlich weiterhin angenommen, auch wenn Jens nun mein Ex ist - wir bauen trotzdem noch zusammen ;)
Liebe Grüße von Julia!

Stefanie

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11

Freitag, 22. Januar 2010, 11:18

na, daß die gute Frau Hilton einen Knall hat, darüber sind wir uns wohl alle einig, oder? kichern kichern kichern
Darüber braucht man wirklich nicht zu diskutieren


ich kenne aber genügend Hartz 4-Familien, die unbedingt 3 riesige Hunde haben müssen, welche Unmengen an Futter verschlingen und auch mit Tierarztkosten recht gut dabei sind.
Da kenne ich eine Familie,die ihren Hund abgegeben haben, weil ihnen die Flohbehandlung zu teuer war, aber alle zwei Tage sich einen Kasten Bier kaufen können.

Den Ansatz, der hier mit Kampfhunden verfolgt wird, finde ich gut: Wer ein Tier erwerben und halten möchte, sollte doch bitte einen Nachweis vorlegen, daß er die entsprechenden Sachkenntnisse hat! Warum gilt das nur für eine bestimmte Klasse von Hunden? Warum nicht für alle anderen Tiere auch? Und sei es, daß ich mir eine Handvoll Neonsalmler beim kleinen Zoohöker ums Eck hole - wo ist das Problem, einen Nachweis zu kontrollieren, daß ich auch weiß, was ich diesem Tier bieten muß? :thumbup:
Gute Idee, aber wer möchte schon ständig einen Trupp( und seis nur einer) vom Veterinäramt bei sich zu hause haben, der alle Vorgaben überprüft?! Vor allem die Kosten, dann kostet der Schwung Salmler nicht mehr nur noch vielleicht 10Euro, sondern mit Besuch vom Veterinär gleich 50 €.Wobei wir dann ja wieder da wären, einfach die Kosten für die Tiere zu erhöhen

Übrigens wird das Angebot von speziellen Käfigen, Volieren, Aquarien etc. immer ein Problem bleiben, solange der Faktor Geld dahintersteckt. Und zwar gar nicht mal von Kundenseite - viele Tierliebhaber wie wir wäre durchaus bereit, für *sehr* viel Geld eine *sehr* große Behausung für ihre Lieblinge anzuschaffen - sondern von Produzentenseite. Die Hersteller von Käfigen und Becken haben ihre Maschinen für ihre Modelle. Die Einführung eines neuen Modells beinhaltet jede Menge Kosten, die wir nicht sehen: Umrüsten/Anschaffen von Maschinen, eventuell neue Materialien, mit denen man keine Erfahrung hat etc. - und wenn dann die Gegenrechnung kommt, daß man Ausgaben von vielen Euronen hat, aber nur ein Bruchteil über den Verkauf der Produkte wieder reinkommt, dann ist so ein Projekt gleich gestorben. Da hilft oft nur noch der Selbstbau.
Ich glaube nicht, dass es "spezielle" Käfige trifft, sondern es trifft alle Arten von Käfigen. Wenn der Gesetzgeber vorgibt, dass der Käfig 1,0 x 0,5 x 0,5 m groß sein muss, dann muss der Handel dieses auch anbieten.Da muss dann doch die persönliche Profitgier hinten anstehen.Als Otto-Normalverbraucher kann ich mich doch auch nicht über Gesetze hinweg setzen.


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*Schleichwerberin*
Schmatzer macht aber nix
Alles in Allem nicht so einfach.


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