Ich halte beides nicht für ideal. Fossile Brennstoffe werden langsam aber sicher zur Neige gehen und die Nutzung von Atomkraft wird immer Rückstände hinterlassen, die man so schnell nicht sicher entsorgen kann.
Ich denke, es ist ein Fehler im System, den man jetzt nicht mehr ausbügeln kann. Es wurde einfach viel zu spät erkannt, daß die Energieerzeugung so auf Dauer nicht gut ist. Ich denke, wenn man früher angefangen hätte zu forschen, dann wären Methoden wie Solar- und Windenergie wesentlich weiter entwickelt und würden mit einem höheren Wirkungsgrad arbeiten.
Bei Solarzellen gibt es ja noch immer das Problem, daß sie in der Produktion nahezu so viel Energie verbrauchen, wie sie nachher während ihrer Lebensdauer wieder einfahren.
Über die Finanzierbarkeit läßt sich sicher diskutieren - ich denke aber auch nicht, daß man "einfach so" umsteigen könnte. Nicht nur, weil der alternativ gewonnene Strom zu teuer wäre - auch weil wir Menschen mehr Strom verbrauchen, als mit alternativen Mitteln erzeugt werden könnte. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und die Firma von Dirk ist ja nur eine von vielen, die ernsthaft Strom lutschen - am DESY sieht es nicht anders aus, und auch meine ehemalige Firma (die Tag und Nacht und auch am WE Silizium schmilzt und Goldschichten aufdampft, Öfen laufen dort konstant auf 1500°C) ist ein wahrer Stromfresser. Ich weiß nicht, ob ein mittelgroßer Windpark allein dafür reichen würde... und dann hab ich immer noch kein heißes Kaffeewasser...
Liebe Grüße von Julia!